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Gemeinsame Initiative:
Niederlande – Deutschland – Österreich

Der offizielle Start

Die Verkehrsministerien der drei Länder haben ein Memorandum of Understanding zur Kooperation in den folgenden Bereichen unterzeichnet:

  • Entwicklung eines gemeinsamen Einführungszeitplans für die Umsetzung der ersten C-ITS-Anwendungen
  • Definition gemeinsamer Konventionen, die eine harmonisierte Schnittstelle zu den Fahrzeugen in den drei Ländern sicherstellen
  • Errichtung von straßenseitigen Anlagen entlang des Autobahnkorridors Rotterdam – Frankfurt – Wien für erste C-ITS-Anwendungen
  • Definition einer gemeinsamen Einführungsstrategie für weitere C-ITS-Anwendungen auf Autobahnen

Für die Einführung der ersten Anwendungen kooperativer Systeme laufen in den Niederlanden, Deutschland und Österreich Entwicklungsprojekte. Sie behandeln organisatorische, funktionale und technische Aspekte. Die Vorbereitung und die schrittweise Einführung der neuen Technologie erfolgen im engen Austausch mit den Partnern auf europäischer Ebene. Dazu gehören unter anderem Stan­dar­di­sie­rungs­organi­sationen, die Amsterdam-Gruppe und die Europäische Kommission.

Gemeinsame Erklärung der C-ITS-Korridorpartner zum vorgeschlagenen delegierten Rechtsakt zu C-ITS (11.04.19)

Auf der Grundlage des von den jeweiligen Ministern im Jahr 2013 unterzeichneten MoU arbeiten die Niederlande, Deutschland und Österreich am Einsatz kooperativer, intelligenter Verkehrssysteme (C-ITS) auf dem Autobahnkorridor Rotterdam - Frankfurt - Wien. Nicht nur in den drei Korridorländern, sondern auch grenzüberschreitend und in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie wurden die ersten ausgereiften Anwendungen erfolgreich spezifiziert und getestet.

C-ITS soll letztlich alle Verkehrsteilnehmer, alle Fahrzeuge und alle Verkehrsmanager miteinander verbinden, damit sie Nachrichten und Informationen in Echtzeit austauschen und nutzen können, dies ermöglicht die Koordinierung ihrer Aktionen auf einer völlig neuen Ebene. Dies trägt zur Verkehrssicherheit, zur Verkehrseffizienz und zur Begrenzung der Umweltbelastung bei.

Die Rechtsgrundlage für den C-ITS-Korridor war die ITS-Richtlinie (2010). In den europäischen Regulierungsprozess wurden seitens der Projektpartner viel Arbeit und Erfahrungen eingebracht. Der delegierte Rechtsakt baut auf diesen Erfahrungen auf und wird der Rahmen für einen harmonisierten europäischen Einsatz und für sichere Investitionen sein.

Der delegierte Rechtsakt gewährleistet die Rechtssicherheit des C-ITS-Einsatzes und beschleunigt die koordinierten und geografisch fortgeführten C-ITS-Dienste in der gesamten EU.

 

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ÖsterreichPartner-Website Österreich